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SEO-freundliche Umbenennung der Medien

wpSEO als Plugin für WordPress SEO verbessert nicht nur Metadaten der Blogseiten, auch Medien können automatisiert optimiert werden (Stichwort Bilder-SEO). Die Aktivierung der Option Medien anhand des Medientitels umbenennen sorgt für eine SEO-freundliche Umbenennung der Dateinamen nach dem Hochladen der Medien (Bilder, Videos, etc.). Dabei nimmt das Plugin den vom Autor manuell vergebenen Titel eines Mediums als Quelle für die Konvertierung des Dateinamens. Howto: Neue Datei hochladen, Titel vergeben, Änderungen speichern.

Wichtig
Da in WordPress 3.5 die Mediathek und der Upload-Vorgang grundliegend umgebaut wurden, hat wpSEO keinen Zugriff mehr auf zuverlässige Dateiumbenennung. Aus diesem Grund wird die Funktion in wpSEO 3.0.5 entfernt.

Konventionen der Umwandlung
Zu beachten ist, dass wpSEO die Dateinamen immer in Kleinbuchstaben ausschreibt und Bindestriche als Bindezeichen für die einzelnen Wörter verwendet. Bekannte Sonderzeichen innerhalb der Zeichenketten werden erkannt und in entsprechende, im Dateinamen zulässige Alternativen umgeschrieben.

Neubetitelung nach der Speicherung
Da die Wahrscheinlichkeit mindestens einer existierenden Verlinkung auf jeweils eine in der Mediathek vorhandene Datei sehr hoch ist, benennt wpSEO die Dateien nie im Bearbeitungsmodus (Menüpunkt Medien bearbeiten), da sonst die bereits gesetzten Verknüpfungen auf die Datei ungültig werden. Im Direkt-Upload-Layer ist es dagegen kein Problem: der Dateiname wird dort auch im Editiermodus entsprechend modifiziert und aktualisiert.

Doch Achtung, ausschließlich die Schaltfläche Alle Änderungen speichern führt die eigentliche Umbenennung betroffener Dateien aus. Restliche Buttons führen diese Aktion nicht aus.

Magischer Button: Datei-Umbenennung nach dem Speichern
Magischer Button: Datei-Umbenennung nach dem Speichern

Perfektion des Dateinamens
Beim Generieren des Dateinamens ist das WordPress SEO Plugin in der Lage, die Wörter aus dem Medium-Titel ignorieren, die aus weniger als vier Zeichen bestehen. Auf diese Weise kann die Datei sinnvoller und zum gewählten Kontext treffender benannt werden. Hierfür steht ebenfalls eine Checkbox innerhalb der Einstellungen zur Verfügung.

Aus der SEO-Sicht gesehen, empfiehlt sich ein Dateiname bestehend aus 3 bis 4 zum Beitrag passenden Keywords. Ratschlag aus der Praxis: Nach dem Upload einen (Datei-)Titel mit drei „starken“, zusammenfassenden und durch Leerzeichen separierten Keywords eingeben (siehe nachfolgende Abbildung) – daraus erzeugt wpSEO den endgültigen Dateinamen. Im nachfolgenden Feld Beschreibung hinterlegt der Autor den alternativen Text für das alt-Tag (nur bei Bildern).

Sprechender Dateiname erzeugt aus dem Medium-Titel
Sprechender Dateiname erzeugt aus dem Medium-Titel

Alternativer Text für Bilder
Und als zusätzliche Optimierung für übertragene Bilder: Fehlenden Alternativtext aus dem Bildtitel generieren. Beim Speichern des Formulars vervollständigt wpSEO das nicht ausgefüllte Feld für den Alternativtext (Wert für das Alt-Tag), indem der bereits hinterlegte Bildtitel als Quelle herangezogen und als Wert für alternativen Text gesetzt wird. Somit wird verhindert, dass WordPress leere und somit unbrauchbare Alt-Tags bei der Ausgabe der Blogseiten erzeugt. Für mehr Potential und Effektivität.

Optimierung der Dateigröße
Für eine verlustfreie Reduzierung der Dateigröße hochgeladener Medien wird das kosten- und werbefreie WordPress-Plugin Optimus empfohlen.

Zuletzt geändert am 11. Juni 2013 in